Hilfswerk für Kinder in Not in Kirgisien
Hilfswerk für Kinder in Not in Kirgisien
Help for Kyrgyzstan

Presse

Bericht in der Bishkek News vom 23. September 2008
Aus den Bishkek News, Dientag, 23. September 2008

Schutzengel

In den letzten zwei Jahren ist Dr. Bräun ein echter Schutzengel für dieses Kinderheim.

Zufällig erfuhr er von Nikias Wagner, einem Volontär einer deutschen Organisation, der seinen Zivildienst beim Rehabilitationszentrum für Straßenkinder abgeleistet hatte, dass seine Pflegekinder Hilfe brauchen, er kam um das Kinderheim mit eigenen Augen zu sehen. Seitdem denkt er nur daran, was man tun kann, damit die Kinder die keine Familie haben, besser leben können.

Mein Sohn Patrick ist 5 Jahre alt, - erzählt Dr. Bräun. - Und als ich die Augen eurer Kinder gesehen hatte, wurde mir schlecht zumute. Ich dachte darüber nach, warum einige Kinder eine glückliche Kindheit haben und die anderen im Waisenheim leben? Es ist doch ungerecht. Damals war ich schon über zwei Jahre in Kirgisistan tätig und nach meiner Heimkehr richtete ich mich an Zeitungen, es wurden von mir Bilder mit den Kindern aus dem Waisenheim veröffentlicht, ich erzählte was sie brauchen. Und andere Menschen nahmen Stellung dazu. Mir ist es gelungen Geld zu sammeln. Ich bat die Ehefrau eines ausländischen Unternehmers - Maria Rausch - dieses Geld zu verwalten.

Nach Angaben des Direktors des Zentrums Aleksei Petruschevskij nehmen deutsche Freunde den Begriff „Hilfe“ sehr ernst. Sie schlagen keinen Schaum, sagt Aleksei Petruschevskij. Mit Tüchtigkeit und Verständnis helfen sie jedes Problem zu lösen. Im vorigen Herbst sendeten die Wohltäter die Kaufleute von DORDI- Markt mit Waren zu uns. Die Kinder wählten die ihnen gefallenden Sachen aus: Stiefel und Jacken bis nach Mitternacht! Diese Maßnahme wurde bisher noch niemals getroffen. Während bereits 2 Jahren wird das Gehalt der erfahrenen Unterstufenlehrerein, die die Kinder lehrt, bezahlt. Mit Geld aus Deutschland erwarben wir Linoleum, Geschirr, neue Fenster und in den Schlafzimmern hängen jetzt schöne neue Gardinen.

Wohltätigkeit

Sind Sie nicht doch gerührt, wenn sich die minderjährigen Bettler auf die Straßenkreuzungen unter die Räder stürzen, um ein paar SOM zu erbetteln? Wenn Sie doch nur wissen könnten, wie viele Kinder durch ihr Straßengewerbe unter die Räder kommen, werden sie das Almosen wohl kaum geben. Wir provozieren sie, wenn wir falsche Wohltätigkeit vornehmen, und die Kleinkinder solche Qualen erleiden, die nicht einmal ein Erwachsener ertragen kann. Kaputtgeschlagen und unterernährt bleiben sie oft hilflos, wenn es kein gutherziger Mensch gibt, der um kleines Dulders Willen alles schaffen kann. Ich hatte das Glück, einen dieser Menschen im Zentrum für Straßenkinder der Stadtverwaltung Bischkek, den deutschen Bürger Dr.h.c. Eberhard Bräun, kennen zu lernen, der ins Zentrum wieder mit einer guten Nachricht gekommen ist:

Es nun zu entscheiden, ob es bei uns oder in Deutschland erfolgt (Anmerkung: Die Operation des Heimkindes Ruslan, dessen Bein nach einem Unfall operiert werden muss). Zur Ausreise nach Deutschland sind viele Papiere erforderlich, sie sollen von Mitarbeitern des Waisenheims vorbereitet werden. Es braucht viel Zeit, aber im Ausland gibt es die notwendige Ausstattung für die Operation.